Ein Pausenplatz für alle: Stiftung zeka eröffnet naturnahen und inklusiven Schulhof an der Tagessonderschule in Baden

Baden, 25. April 2026 – Die zeka Tagessonderschule Baden eröffnet feierlich ihren neuen, naturnah gestalteten Pausenplatz. Der neue Aussenraum bietet Kindern mit besonderen Bedürfnissen sowie neurotypischen Kindern vielfältige Möglichkeiten, sich zu bewegen, zu erholen und gemeinsam zu spielen.

Barrierefreiheit und Inklusion im Mittelpunkt
Der bisherige Pausenplatz war in die Jahre gekommen und für einige Kinder – insbesondere für Schülerinnen und Schüler im Rollstuhl – nur schwer zugänglich. Unebene Pflastersteine, steile Wege und fehlende barrierefreie Zugänge erschwerten eine selbstständige Nutzung. Der neue Pausenplatz setzt bewusst auf Inklusion: Er wurde so gestaltet, dass alle Kinder – unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen – daran teilhaben können.

Breite Unterstützung und partizipative Umsetzung
Das Projekt konnte dank der grosszügigen Unterstützung zahlreicher Spenderinnen und Spender sowie engagierter, partizipativ arbeitender Firmen realisiert werden. Ein besonderer Dank gilt:
– dem Rotary Club Baden, der einzelne Spielgeräte finanzierte sowie den Eröffnungsapéro organisiert und serviert
– der Krebsliga Schweiz, der Krebsliga Aargau und dem Naturama Aargau für die Baumspende im Rahmen des Projekts «Schatten für Kinder und Klima»
– den Unternehmen Spielraum Bern, dem Gartenbauunternehmen Oeschger und der Spielgerätebaufirma Rudolf, die den Pausenplatz inklusiv, naturnah und vielseitig geplant und umgesetzt haben
Ein grosser Dank geht auch an die Nachbarschaft der Schule, die die Bauphase mit viel Verständnis begleitet und den Baulärm geduldig mitgetragen hat.
Ein besonderes Highlight war die Mitmachbaustelle im September 2025: Die Kinder konnten aktiv mitwirken, beim Spatenstich helfen und miterleben, wie ihr zukünftiger Pausenplatz entsteht. Bereits in der Planungsphase wurden ihre Bedürfnisse einbezogen, und auch Mitarbeitende brachten ihre Ideen ein.
Diese partizipative Herangehensweise stärkte die Selbstwirksamkeit der Kinder und macht den Pausenplatz zu «ihrem» Ort.

Ein Ort für Entwicklung, Bewegung und Rückzug
Unsere Vision ist es, einen Pausenplatz zu gestalten, der alle Kinder einlädt, ihre Fähigkeiten zu entdecken, Energie zu tanken, sich zu bewegen und gemeinsam zu spielen“, erklärt Catia Albiez, Projektleiterin seit 2022.
Farbige Orientierungshilfen – insbesondere für Kinder im Autismus-Spektrum –, naturnahe Rückzugsorte sowie moderne Spielgeräte fördern Selbstständigkeit, Teilhabe und Freude im Alltag.

Natur erleben und praktisch lernen
Der neue Pausenplatz bietet vielfältige Spiel- und Erlebnisräume:
– Klettern, Rutschen und Schaukeln
– Sand- und Wasserspiele
– Rückzugs- und Beobachtungsorte
– Naturerlebnisse unter neu gepflanzten Bäumen
Dabei entsteht auch Lebensraum für Tiere wie Wildbienen, Eidechsen oder Blindschleichen. Ein Hochbeet ergänzt das Angebot: Hier können die Kinder Gemüse, Kräuter und Blumen selbst anpflanzen und pflegen. So wird der Pausenplatz auch zu einem Ort des praktischen Lernens und der unmittelbaren Naturerfahrung.

Feierliche Eröffnung
„Wir freuen uns sehr, dass wir einen inklusiven, lebendigen Pausenplatz gestalten konnten, der Bewegung, Rückzug und Gemeinschaft verbindet“, so die Schulleitung.
Die offizielle Eröffnung fand am 25. April 2026 statt – ein besonderer Moment für die Schülerinnen und Schüler sowie alle Beteiligten.

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