Von der Eröffnung des ersten Schulheims in Aarau, über den Ausbau und die Weiterentwicklung der Angebote hin zur Umbenennung in Stiftung zeka: Hier finden Sie wichtige Informationen zu den zentralen Meilensteinen.
Die Stiftung zeka wurde im Jahr 1966 gegründet. Die Vorgeschichte reicht bis ins Jahr 1958 zurück. Im Jahr 2016, anlässlich des 50 Jahr-Jubiläums, wurde eine umfassende Sammlung von Text- und Bilddokumenten erstellt. So kann man etwa nachlesen, dass aus der Aargauischen Stiftung für cerebral Gelähmte im Jahr 2002 zeka zentren körperbehinderte aargau wurde. Und noch einmal gut 20 Jahre später wird der Name auf Stiftung zeka angepasst.
Der Namenswechsel von «zentren körperbehinderte Aargau» auf «Stiftung zeka» ist mehr als eine kosmetische Änderung. Er spiegelt die Entwicklung der Stiftung wider, die sich als zukunftsgerichtete Partnerin für Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen versteht: «Die Stiftung zeka hat über die Jahre ihr Dienstleistungsangebot stetig erweitert und unterstützt heute eine breitere Gruppe an Menschen mit sehr unterschiedlichen Beeinträchtigungen», erklärt Stefan Friedli, Stiftungsratspräsident.
Diese und weitere interessanten Geschichten, Begebenheiten und Meilensteine finden Sie in den Berichten.
Viel Spass bei der Lektüre!
Antonio Gallego
Vorsitzender der Geschäftsleitung
Jahr wählen
Das Schulheim in Aarau nimmt den Betrieb auf. Die Nachfrage ist gross und der Platz rasch ausgeschöpft. Gleichzeitig entstehen erste Überlegungen zur Früherfassung und zum weiteren Ausbau des Angebots.
An der Fröhlichstrasse startet der Betrieb.
Nach dem erfolgreichen aber auch anspruchsvollen Start festigt sich 1968 der Betrieb des Schulheims. Bereits entstehen erste Pläne für ein weiteres Angebot im Raum Baden.
…und in Aarau feiert man das 1-Jahr-Jubiläum.
Das Jahr ist geprägt von Rückschlägen und offenen Fragen. Ein geplanter Ausbau in Baden wird vorerst gestoppt, im Schulheim kommt es zu Spannungen. Gleichzeitig entstehen neue organisatorische Strukturen und erste Ansätze zur Professionalisierung.
Das erste Organigramm entsteht.
Ein Jahr der Veränderungen: In Aarau kommt es zu einem Führungswechsel. Gleichzeitig schreiten die Pläne für einen Standort im Raum Baden rasch voran.
Der Stiftungsratspräsident demissioniert plötzlich. Und der Schreibmaschinenunterricht entfacht eine heisse Diskussion.
Ein Jahr der Weichenstellungen. Der Kanton stimmt einem Schulheim in Baden zu. Gleichzeitig beginnt eine vertiefte fachliche Auseinandersetzung über frühe Förderung und Zusammenarbeit.
Die Idee wird in unserer Stiftung erstmals nachweislich thematisiert.
1972 ist geprägt von hoher Auslastung und Personalmangel. Gleichzeitig treibt die Stiftung ihre Ausbaupläne voran und die Grundlage für ein zweites Schulheim in Baden entsteht
1973 rückt der Standort Baden ins Zentrum. Neue Räume ermöglichen einen Ausbau der Therapien und bereiten einen Kindergarten vor.
Das Jahr der Eröffnung der Tagesschule in Baden. Das Angebot wächst rasch und neue Therapien werden vorbereitet. Gleichzeitig gerät die Finanzierung unter Druck und das Erziehungsdepartement mahnt zur formellen Korrektheit.
1975 starten im Aargau die ersten ambulanten Psychomotoriktherapiestellen. Die Nachfrage übersteigt die Erwartungen deutlich. Gleichzeitig prägen Platznot und grundlegende strategische Fragen die Entwicklung der Stiftung.
Die Stiftung feiert das 10-jährige Jubiläum. Die Platznot an beiden Standorten bleibt eine grosse Herausforderung.
Und für den Tag der offenen Tür wird gebastelt und ein Film gedreht.
Die Stiftung definiert Aufgaben, Zielgruppen und Förderangebote neu. Gleichzeitig werden Führungsgrundsätze festgelegt und Lösungen für die Raumfrage konkretisiert.
…sowie neue Führungsrichtlinien werden verabschiedet.
Die Stiftung eröffnet die pädagogische Frühberatungs- und Frühförderungsstelle. Die Schulanlage Telli wird geplant und das Zentrum Baden zieht ins alte Stadtspital um.
Zudem wird ein Organisations-reglement entworfen und der Projektwettbewerb für die Schulanlage Telli ausgeschrieben.
Das Siegerprojekt für die neue Schulanlage in Telli wird bestimmt. In Baden bleibt eine langfristige Lösung weiterhin offen.
Gleichzeitig ist in Baden keine längerfristige Lösung in Sicht.
Das «International Jahr des Behinderten»: Die Stiftung setzt sich mit dem Leitgedanken der «vollen Teilnahme» auseinander und bezieht Stellung zur Rolle der Sonderschulen.
… und zahlreiche Schulaktivitäten
1981 steht im Zeichen des «Internationalen Jahres des Behinderten». Die Stiftung beteiligt sich an Aktionen und reflektiert kritisch über echte Teilhabe. Gleichzeitig erhält der Neubau der Schulanlage Telli in Aarau grünes Licht.
…und «Internationales Jahr der Behinderten».
Ausstehende Subventionszahlungen belasten die Stiftung stark. Gleichzeitig erfolgt in Aarau der Spatenstich für die neue Schulanlage Telli.
…beschäftigen auch horrende Zinszahlungen an die Bank aufgrund ausstehender Subventionen.
Der Bau der Schulanlage Telli schreitet sichtbar voran. In Baden stehen erneut Provisorien bevor.
Und ein spannendes Bautagebuch und Misstöne in den Gemeinden.
Das Schulheim Aarau zieht in die neue Schulanlage Telli ein. Die Räume sind grosszügig und modern. Am Zentrum Baden beginnt eine weitere Phase mit provisorischen Standorten.
Während es in Aarau in einen Neubau geht, muss sich Baden weiterhin mit Provisorien begnügen.
Das Jahr steht im Zeichen von Veränderung, neuen Bildungsinitiativen und ersten Schritten in die digitale Unterstützung für Menschen mit Behinderungen.
…und erste Kontakte mit elektronischen Hilfsmitteln.
Zum 20-jährigen Bestehen bleibt die grosse Feier aus. Stattdessen prägen ein Baustart, ein neues Schulangebot und erste Herausforderungen im Alltag das Jahr. Es zeigt Entwicklung trotz begrenzter Mittel und offener Fragen.
Zudem wird in Aarau die Berufswahlschule eröffnet.
Das Schulheim Aarau blickt auf 20 Jahre zurück, während sich Angebote weiter festigen und mit dem ersten Computer leise ein neuer Abschnitt beginnt.
…und erste Berührungen mit dem Computer.
Mit der Eröffnung der Schulanlage Höchi wird ein zentrales Projekt Realität. Gleichzeitig prägen Überlegungen zur Integration und erste Herausforderungen mit der EDV das Jahr.
Dazu Gedanken zur Integration und zur EDV.
Ein schwerer Konflikt erschüttert das Schulheim Aarau und führt zu einem Leitungswechsel. Gleichzeitig übernimmt das Team Verantwortung und hält den Betrieb aufrecht. In Baden kommt es ebenfalls zu einem Wechsel in der Leitung.
Zwei Schulklassen realisieren zweiwöchiges Schullager und reisen von Ort zu Ort
Mit neuen Schlüsselpersonen in Leitung und Personalwesen stellt sich die Stiftung breiter auf. Gleichzeitig rücken Integration, Personalmangel und erste Zukunftsplanungen stärker in den Fokus.
…und eine spannende Projektstudie in Aarau.
Fachkräftemangel und krankheitsbedingte Ausfälle belasten den Alltag. Gleichzeitig führen lange Wartelisten und ungelöste Infrastrukturfragen zu zusätzlichen Herausforderungen.
Und dazu ein ungelöstes Pausenplatzproblem.
Die Organisationsentwicklung im Zentrum Baden nimmt Fahrt auf: Verantwortung wird breiter verteilt, Strukturen werden hinterfragt. Parallel dazu wird das Rechnungswesen grundlegend erneuert und bereinigt.
Entscheidungen rund um das Thema Führung
1993 steht im Zeichen des Sparens: weniger Aktivitäten, mehr Effizienz und gleichzeitig werden neue Führungsstrukturen eingeführt, jedoch nicht überall reibungslos.
Sparen dürfen, können, mögen, müssen, sollen oder wollen!?
1994 ist geprägt von tiefgreifenden Veränderungen: Neue Führungsstrukturen werden eingeführt, langjährige Gremienmitglieder treten zurück und ein ausführliches Handbuch für die Handhabung von Computern hält Einzug in den Alltag.
Dazu ein Generationenwechsel und ein Handbuch zur Handhabung von Computern.
Die Fortschritte bei der therapeutischen Anerkennung der Psychomotorik werfen grundlegende Fragen zur Zukunft der Sonderschulen auf. Gleichzeitig bleibt der Alltag geprägt von Engagement, Projekten und einem Schuss Humor.
Und die Frage nach «Sonderschule – wohin?»
Leistungsvereinbarungen mit dem Kanton zeichnen sich ab, ein neues Leitbild wird eingeführt und das Angebot in der Psychomotorik weiter ausgebaut.
Zudem erhält die Stiftung ein neues Leitbild.
Neue Strukturen, schnelle Entscheidungen und erste Schritte Richtung Qualitätsmanagement prägen das Jahr. Vieles davon wirkt bis heute nach.
Qualifikationsgespräche, Organisationshandbuch, 5-Tage-Woche, Psychomotorik-Therapiestelle Wettingen, Lex Musica und Sozialeinsätze von HWV-Studenten
Mit klaren Konzepten, neuen Projekten und verstärkter Zusammenarbeit treibt die Stiftung ihr Angebot gezielt voran.
Projektmanagement und Interdisziplinäre Zusammenarbeit
25 Jahre Zentrum Baden und Psychomotorik treffen auf neue Angebote, Pilotprojekte und sichtbare Veränderungen im Alltag.
25 Jahre Psychomotorische Therapie
Mit neuer Leitung, frischen Impulsen und ersten Brücken zur Regelschule erweitert die Stiftung ihr Angebot und ihren Blick nach aussen.
Zudem wird der Heilpädagogische Beratungs- und Begleitdienst eingeführt!
Ein neuer Name und Auftritt entstehen in einem breiten Mitwirkungsprozess, gleichzeitig werden strategische Projekte wie ein Wohnheim für Erwachsene angestossen. All das begleitet von personellen Wechseln und finanziellen Herausforderungen.
Neuer Stiftungsauftritt, neue Projektgruppe «Wohnheim» und neuer Betriebsleiter in Baden
Der neue Name zeka etabliert sich erfolgreich, die Öffentlichkeitsarbeit wird ausgebaut und mit dem Entscheid für ein Wohnhaus fällt der Startschuss für den Erwachsenenbereich.
…und der Einstieg in den Bereich Erwachsene ist definitiv entschieden.
Mit einem neuen Präsidium, einem breit abgestützten Leitbild und der geplanten Neuorganisation stellt sich zeka strategisch für die Zukunft auf. Gleichzeitig sorgen steigende Schülerzahlen für schnelle, pragmatische Lösungen im Alltag.
Zudem ein Wechsel im Präsidium und die erste Ausgabe des zekazin (heute: zeka Magazin).
Ein neues Organisationsreglement tritt in Kraft, das Wohnhaus Aargau wird öffentlich vorgestellt und mit der Informatikstrategie sowie dem Projekt Beziehungsgestaltung werden wichtige Grundlagen gelegt.
Die Öffentlichkeit wird an einer grossen Pressekonferenz über die Pläne für ein Wohnhaus für Erwachsene informiert.
Wichtige Fortschritte beim Projekt Wohnhaus Aargau, die erfolgreiche ZEWO-Zertifizierung und neue Impulse in der beruflichen Eingliederung legen die Basis für Wachstum und stimmen auf das 40-Jahr-Jubiläum ein.
Zudem erhalten wir die ZEWO-Zertifizierung und steigen ins Projekt «Berufliche Eingliederung bei zeka» ein.
Mit einer vielbeachteten Integrationswoche, wichtigen Fortschritten beim Wohnhaus Aargau und neuen Fundraising-Strukturen stärkt die Organisation ihre Wirkung nachhaltig.
zeka bleibt am Ball…und wie!
Während die Nachfrage steigt und bestehende Infrastrukturen an ihre Grenzen kommen, investiert die Stiftung gezielt in neue Lösungen – von der Sanierung des Therapiebads über neue Standorte bis hin zu Herausforderungen beim Wohnhaus Aargau.
Einsprachen gegen das Projekt Wohnhaus Aargau in Baden
Mit der Einführung der NFA steigen die Anforderungen in der Finanzierung, während das Wohnhaus Aargau nach intensiven Verhandlungen endlich Realität wird. Gleichzeitig stärkt zeka mit neuen Angeboten seine regionale Präsenz.
Zudem wird die Therapiestelle Muri eröffnet und die NFA eingeführt.
Mit dem neuen integrierten Qualitätsmanagement und wichtigen Zertifizierungen stärkt die Stiftung ihre Grundlagen. Parallel dazu prägen kulturelle Projekte das Jahr, während der Bau des Wohnhaus Aargau planmässig voranschreitet und auch infrastrukturell weitere Anpassungen notwendig werden.
Zudem sind wir mit dem Wohnhaus Aargau im Zeitplan und feiern Aufrichte!
Mit der Eröffnung des Wohnhaus Aargau wird ein langjähriges Grossprojekt Realität. Gleichzeitig rückt die Weiterentwicklung der Organisation in den Fokus, immer geprägt von Wachstum, neuen strategischen Zielen und einer starken Verankerung in der Öffentlichkeit.
Eine Eröffnungsfeier und Tag der offenen Türe
Mit über 300 Mitarbeitenden, einem neuen Präsidenten und dem Vollbetrieb des Wohnhaus Aargau erweitert die Organisation ihr Angebot deutlich und stellt sich gleichzeitig grundlegende Fragen zur eigenen Entwicklung.
Markus Leimbacher übernimmt das Präsidium, das Wohnhaus Aargau ist im Vollbetrieb und in Rheinfelden öffnet die ambulante Therapie- und Beratungsstelle.
Unter dem Jahresmotto «zeka getraut und vertraut» geht es um Selbstständigkeit, Mut und Vertrauen – sichtbar in Projekten, Veranstaltungen und neuen Angeboten für Menschen mit Behinderungen.
Mehrere Anlässe zum Jahresmotto
Die Stiftung zeigt ihr Engagement in vielfältigen Projekten und im Alltag. Zwischen kreativen Höhepunkten, öffentlichen Diskussionen und abgeschlossenen Projekten wird deutlich, wie aktiv zeka mitgestaltet und wo weiterhin Herausforderungen bestehen.
Abgeschlossenes Sodbrunnenprojekt
Besonders im Bildungs- und Therapiebereich zeigen sich erste Auswirkungen der kantonalen Sparmassnahmen, die auch öffentlich diskutiert werden. Gleichzeitig hält die Stiftung zeka an ihrem Anspruch fest, bedarfsgerechte Angebote sicherzustellen und treibt wichtige Projekte sowie neue Ansätze in der beruflichen Integration konsequent voran.
Zudem neue Projektaufträge und viele Bilder.
Das Jahr wirkt auf den ersten Blick wie eine «Ruhe vor dem Sturm». Tatsächlich wächst zeka weiter, steht unter starkem Spardruck und bewegt sich zunehmend im Spannungsfeld zwischen gesellschaftlichem Auftrag und finanziellen Grenzen.
…mehr Mitarbeitende – zeka wächst!
Das Jubiläumsjahr 2016 zeigt zeka in Bestform: sichtbar, engagiert und nah an den Menschen. Mit zahlreichen Projekten, Veranstaltungen und neuen Impulsen verbindet die Stiftung ihre Geschichte mit der Zukunft.
Ein Jubiläumsjahr voller Aktivitäten
zeka erweitert das Angebot, definiert mit der Vision 2025 die Zukunft und setzt gleichzeitig Impulse in Sport und Bildung.
und erstmals gemeinsames Herbstlager der Schulen Aarau und Baden
Neue Wohnangebote gehen in Betrieb, personelle Veränderungen werden gemeistert und mit dem Swiss Arbeitgeber Award sowie dem NPO-Label wird die Qualität der Organisation gleich doppelt ausgezeichnet.
Swiss Arbeitgeber Award und NPO-Label für zeka
Die Organisation baut Integrationsangebote aus, passt bestehende Strukturen an neue Bedürfnisse an und reagiert gleichzeitig auf kommende politische und gesetzliche Veränderungen.
Angebotsausbau und Stabsübergabe Bereich Dienste
Die Coronapandemie stellt zeka vor grosse Herausforderungen. Ziel bleibt es, möglichst viel Normalität zu erhalten und gleichzeitig alle Beteiligten zu schützen.
und bestmöglicher Gesundheitsschutz aller Beteiligten
Auch im zweiten Pandemiejahr bleibt der Alltag bei zeka geprägt von Schutzmassnahmen. Gleichzeitig kommt es zu einem Führungswechsel und zu wichtigen Auszeichnungen. Das Jahr zeigt Stabilität und Weiterentwicklung unter besonderen Bedingungen.
Stabsübergabe der Stiftungsleitung, Rezertifizierungsaudit und Swiss Arbeitgeber Award
Veränderungen im Stiftungsrat
und neue Stiftungsleitung in Sicht
Von der Kunst, neue Schritte zu wagen
Ein neues Leitbild, ein neues Erscheinungsbild sowie eine neue Webseite werden aufgegleist.