1969
Das Jahr ist geprägt von Rückschlägen und offenen Fragen. Ein geplanter Ausbau in Baden wird vorerst gestoppt, im Schulheim kommt es zu Spannungen. Gleichzeitig entstehen neue organisatorische Strukturen und erste Ansätze zur Professionalisierung.
Ein Jahresbericht der Stiftung für 1969 ist heute nicht mehr auffindbar. Aus den Unterlagen der Vereinigung wird jedoch deutlich, dass nicht alles nach Plan verläuft. Eine Vorstudie für ein provisorisches Schulheim in Baden wird vom Stadtrat abgelehnt. Der Wunsch nach einem zweiten Standort bleibt vorerst unerfüllt. Auch im Schulheim Aarau kommt es zu Unruhe. Berichte sprechen von Meinungsverschiedenheiten, die den Betrieb zeitweise belasten. Die Aufbauphase zeigt ihre anspruchsvolle Seite. Gleichzeitig gibt es positive Entwicklungen. Ein neues mögliches Bauareal wird in Aussicht gestellt und geprüft. Zudem hält der Einsatz neuer Hilfsmittel Einzug in den Unterricht. Elektrische Schreibmaschinen, unterstützt durch die Invalidenversicherung, eröffnen den Schülerinnen und Schülern neue Lernmöglichkeiten. Auch audiovisuelle Methoden werden ausgebaut. Bedeutend ist zudem der Entwurf eines ersten Organigramms der Stiftung. Es zeigt eine Organisation, die sich strukturiert und Zuständigkeiten klärt. Koordination wird als zentrale Aufgabe definiert.