1996
Leistungsvereinbarungen mit dem Kanton zeichnen sich ab, ein neues Leitbild wird eingeführt und das Angebot in der Psychomotorik weiter ausgebaut.
Die Zusammenarbeit mit dem Kanton entwickelt sich weiter: Leistungsvereinbarungen kündigen sich an und bringen neue Anforderungen an Planung, Steuerung und Führung. Damit hält betriebswirtschaftliches Denken stärker Einzug. Gleichzeitig wird betont, dass Qualität und ganzheitliche Sicht im sozialen Bereich zentral bleiben müssen.
Ein neues Leitbild wird erarbeitet und dient als wichtige Grundlage für diese Entwicklungen. Es wird den Eltern vorgestellt und bildet den Rahmen für die zukünftige Ausrichtung. Themen wie Integration gewinnen an Bedeutung, etwa durch Projekte, bei denen Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung gemeinsam lernen und ihre Freizeit gestalten. So stellt der damalige Betriebsleiter, Ueli Speich, das Projekt «Integro» vor: Im Sinne der Integration verbringen Jugendliche mit und ohne Behinderung eine Lagerwoche in Einsiedeln.
Auch das Angebot wird ausgebaut: In Baden werden ambulante Leistungen erstmals gebündelt und aktiv vorgestellt. Gleichzeitig wird mit der Eröffnung der Psychomotorik-Therapiestelle in Zofingen ein konkreter Schritt zur Erweiterung des Angebots umgesetzt.
Neben den strategischen Entwicklungen bleibt der Alltag vielfältig. Reisen, Projekte und gemeinsame Anlässe prägen das Jahr ebenso wie besondere Ereignisse und Jubiläen – und sorgen immer wieder für persönliche und humorvolle Momente.
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