2019
Die Organisation baut Integrationsangebote aus, passt bestehende Strukturen an neue Bedürfnisse an und reagiert gleichzeitig auf kommende politische und gesetzliche Veränderungen.
zeka richtet die Angebote noch stärker auf Integration aus. Im ambulanten Bereich ermöglicht ein Kapazitätsausbau die Begleitung von rund 250 Kindern und Jugendlichen in Regelschulen. Gleichzeitig wird das Angebot der Sonderschulen angepasst und moderat reduziert. Neu werden auch einzelne Plätze für Kinder und Jugendliche mit sozialen Beeinträchtigungen geöffnet. Überarbeitete Schulkonzepte tragen diesen Veränderungen Rechnung und schaffen neue pädagogische Chancen.
Um dem Wachstum gerecht zu werden, erweitert zeka die Infrastruktur an den Standorten Aarau und Baden. Auch die Mobilität wird verbessert: Eine neue Fahrzeugflotte unterstützt den Schulbetrieb in Aarau.
Im Bereich berufliche Integration steigt die Nachfrage weiter. Bereits rund 40 Jugendliche und Erwachsene werden im dritten Betriebsjahr auf ihrem Weg in den ersten Arbeitsmarkt begleitet – ein klarer Beleg für den Bedarf und die Wirkung dieses Angebots.
Im Erwachsenenbereich wird ein geplanter Ausbau vorübergehend gestoppt, um auf kommende gesetzliche Veränderungen reagieren zu können und langfristig optimale Lösungen für die Klientinnen und Klienten zu entwickeln.
Auch auf Führungsebene kommt es zu einem wichtigen Wechsel: Nach über zehn Jahren prägender Tätigkeit tritt Christian Blaser als Bereichsleiter Dienste zurück und übergibt an seinen Nachfolger Stephan Wülbeck. Damit bleibt zeka auch personell in Bewegung.