1982
Ausstehende Subventionszahlungen belasten die Stiftung stark. Gleichzeitig erfolgt in Aarau der Spatenstich für die neue Schulanlage Telli.
Mehrere Subventionsbeiträge des Kantons für die Jahre 1979 bis 1981 bleiben aus. Insgesamt fehlen rund 950’000 Franken. Die Stiftung muss in Vorleistung gehen und Zinsen bezahlen.Diese Situation sorgt für Unverständnis: Gelder, die für die Förderung von Kindern bestimmt sind, fliessen vorübergehend an Banken. Trotz dieser Belastung wird in Aarau ein wichtiger Schritt umgesetzt. Am 26. Juni findet in der Telli der Spatenstich für die neue Schulanlage statt. Der Bau beginnt, noch bevor die formelle Genehmigung durch den Regierungsrat vorliegt. Wenige Wochen später wird das Projekt offiziell bewilligt. Damit rückt eine langfristige Lösung für Aarau näher. Die Finanzierung bleibt eine gemeinsame Aufgabe. Ein Bazar trägt zum Eigenkapital bei, zahlreiche Unterstützende engagieren sich. Bereits werden neue Schulstandorte geprüft. Lagerwochen, Schulverlegungen und Ausflüge prägen das Jahr. Auch kleinere Reisen in der Region gehören dazu. Gleichzeitig zeigt sich, wie wichtig kontinuierliche Therapie bleibt, damit er beide Körperseiten bewusst einsetzen kann. «Max» beteiligt sich aktiv am Unterricht, zeigt gute schriftliche Ansätze und solide Rechenfähigkeiten, die sich rasch weiterentwickeln. Gleichzeitig hat er aufgrund seiner Hemiplegie weiterhin Schwierigkeiten, seine beeinträchtigte Körperseite konsequent einzubeziehen.