1987

Rückblick und erste Digitalisierung

Das Schulheim Aarau blickt auf 20 Jahre zurück, während sich Angebote weiter festigen und mit dem ersten Computer leise ein neuer Abschnitt beginnt.

Was geschah in diesem Jahr

1987 steht im Zeichen des Rückblicks und der Weiterentwicklung. Das Schulheim Aarau feiert sein 20-jähriges Bestehen und blickt auf ein starkes Wachstum zurück – sowohl inhaltlich als auch finanziell. Gefeiert wird im Rahmen des Maienzugs am 3. Juli 1987, mit einem gemeinsamen Fest für Kinder, Familien und Mitarbeitende. Gleichzeitig wird das Zentrum in Baden noch als «Filiale» des Aarauer Schulheims verstanden, was die damalige Struktur der Stiftung widerspiegelt.

Die Berufswahlklasse wird nach ihrem ersten Jahr konsolidiert. Die gesammelten Erfahrungen führen zu wichtigen konzeptionellen Anpassungen, und der zusätzliche Personalbedarf wird frühzeitig bewilligt. Damit festigt sich das neue Bildungsangebot und gewinnt an Stabilität.

Auch pädagogisch werden neue Impulse gesetzt: Eltern werden aktiv einbezogen, etwa beim Informationsabend zur Halliwick-Schwimmmethode, der Theorie und praktische Erfahrung verbindet. Ob viele Eltern den Schritt ins Wasser wagen, bleibt offen – die Einladung zeigt jedoch den Anspruch, neue Wege gemeinsam zu gehen.

Im Hintergrund kündigt sich eine leise, aber bedeutende Veränderung an: die Einführung des Computers in der Administration. Noch kaum spürbar im Alltag, markiert sie den Beginn der Digitalisierung innerhalb der Institution.

Daneben prägen Lager, Schulverlegungen und besondere Aktivitäten wie ein Besuch im Bundeshaus das Jahr. Kreative Arbeiten, etwa erfundene Geschichten, runden das Bild eines lebendigen Schulalltags ab.

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