2014
Besonders im Bildungs- und Therapiebereich zeigen sich erste Auswirkungen der kantonalen Sparmassnahmen, die auch öffentlich diskutiert werden. Gleichzeitig hält die Stiftung zeka an ihrem Anspruch fest, bedarfsgerechte Angebote sicherzustellen und treibt wichtige Projekte sowie neue Ansätze in der beruflichen Integration konsequent voran.
Die kantonalen Sparmassnahmen prägen das Jahr deutlich. Wie Ueli Speich Anfang Jahr auf der Frontseite der Aargauer Zeitung betonte, macht zeka früh auf mögliche Folgen aufmerksam: Einsparungen im Bildungssystem könnten langfristig zu höheren Kosten führen. Besonders betroffen ist der ambulante Bereich, in dem Leistungen teilweise nicht vollständig abgegolten werden. Dennoch erbringt die Stiftung bewusst zusätzliche Leistungen, um die Integration von Kindern und Jugendlichen bestmöglich zu unterstützen.
Trotz dieser Herausforderungen entwickelt sich die Organisation weiter. Geschäftsleitung und Stiftungsrat stossen mehrere neue Projekte an, darunter die Überarbeitung der Stiftungsurkunde sowie die Prüfung einer Namensanpassung hin zur etablierten Marke «zeka».
Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der beruflichen Integration. Mit neuen Ansätzen wie «supported education» und «supported employment» begleitet zeka junge Menschen über die Schulzeit hinaus in die Arbeitswelt. Dabei werden auch Eltern, Schulen und Arbeitgeber einbezogen mit dem Ziel, nachhaltige Perspektiven zu schaffen und langfristig Kosten zu reduzieren.