2002
Der neue Name zeka etabliert sich erfolgreich, die Öffentlichkeitsarbeit wird ausgebaut und mit dem Entscheid für ein Wohnhaus fällt der Startschuss für den Erwachsenenbereich.
Der neue Stiftungsauftritt stösst auf grosse Zustimmung. «zeka» steht für Kompetenz, Klarheit und einen modernen, frischen Stil. Mitarbeitende, Kinder, Jugendliche und Eltern feiern den Namenswechsel an verschiedenen Anlässen. Gleichzeitig wird, wie Ueli Speich im Jahresbericht betont, gezielte Öffentlichkeitsarbeit betrieben. Diese ermöglicht Einblicke in die Arbeit, schafft Verständnis für Menschen mit Behinderungen und bildet so die Grundlage für ihre Integration. Auch intern spielt die Identifikation eine wichtige Rolle: Mitarbeitende prägen das Bild von zeka aktiv mit. Ein sichtbares Zeichen dieser Entwicklung ist die Lancierung der ersten eigenen Website.
Am 16. Mai 2002 fällt ein historischer Entscheid: Der Stiftungsrat stimmt dem Einstieg in den Erwachsenenbereich zu. Das geplante Wohnhaus Aargau trifft auf breite Unterstützung aus Politik, Behörden und Gesellschaft. Ein überparteiliches Patronat wird gegründet, und das Projekt gewinnt schnell an Dynamik.
Parallel dazu wächst das Angebot weiter: In Aarau wird eine neue ambulante Stelle für Heilpädagogische Früherziehung eröffnet, und der Beratungs- und Begleitdienst wird auf Baden ausgeweitet.
Auch die Qualitätsentwicklung bleibt ein zentrales Thema. Das kindbezogene Berichtswesen wird überarbeitet und neu konzipiert – mit dem Ziel, die interdisziplinäre Zusammenarbeit zu stärken, die Arbeit klarer auszurichten und die Verständlichkeit zu verbessern.
Personell gibt es ebenfalls Bewegung: Mit Carlo Mettauer erhält das Zentrum Aarau einen neuen Betriebsleiter, passend zum neuen Namen und zur weiterentwickelten Organisation.