1988

Neubau, Integration und erste EDV-Erfahrungen

Mit der Eröffnung der Schulanlage Höchi wird ein zentrales Projekt Realität. Gleichzeitig prägen Überlegungen zur Integration und erste Herausforderungen mit der EDV das Jahr.

Was geschah in diesem Jahr

Mit der Inbetriebnahme der Schulanlage Höchi in Baden-Dättwil wird der dezentrale Ansatz der Stiftung konkret umgesetzt. Gemeinsam mit der Primarschule geplant, steht der Neubau sinnbildlich für die Weiterentwicklung des Angebots. Der Umzug im Frühjahr bringt neben Freude auch organisatorische Herausforderungen mit sich, verstärkt durch die gleichzeitige Umstellung auf ein neues Schuljahresmodell. Die feierliche Einweihung mit Tag der offenen Tür im Juni bildet den Höhepunkt eines intensiven Jahres, das für viele Beteiligte auch einen Abschied von der bisherigen, engeren Struktur bedeutet.

Parallel dazu setzt sich die Stiftung vertieft mit dem Thema Integration auseinander. Im Fokus steht die Frage, unter welchen Bedingungen Integration gelingen kann: Entscheidend sind nicht nur strukturelle Voraussetzungen, sondern auch die Möglichkeit für die Kinder, Selbstvertrauen zu entwickeln und aktiv Teil einer Gemeinschaft zu sein.

Auch im administrativen Bereich zeigen sich Veränderungen, aber auch Schwierigkeiten. Die Einführung der EDV bringt unerwartete Probleme mit sich: Unzureichende Systeme führen zu Verzögerungen und erschweren zeitweise sogar grundlegende Abläufe wie die Rechnungsstellung. Diese Erfahrungen verdeutlichen die wachsende Komplexität administrativer Prozesse.

Gleichzeitig bleibt die enge Einbindung in kantonale Strukturen spürbar. Die Anstellung von Lehrpersonen ist weiterhin stark reglementiert und bedarf jährlicher Genehmigungen durch den Kanton – ein Aufwand, der erst Jahre später reduziert wird.

Downloads

Entdecken Sie weitere Meilensteine der Geschichte