1991
Fachkräftemangel und krankheitsbedingte Ausfälle belasten den Alltag. Gleichzeitig führen lange Wartelisten und ungelöste Infrastrukturfragen zu zusätzlichen Herausforderungen.
1991 ist geprägt von personellen Engpässen. Der Mangel an qualifiziertem Fachpersonal erschwert den Betrieb, verstärkt durch krankheitsbedingte Ausfälle. Besonders betroffen ist die Psychomotorik, wo lange Wartelisten weiter anwachsen und die Versorgung zusätzlich unter Druck gerät.
Auch im Zentrum Baden bleibt die Situation angespannt: Der Betriebsleiter muss krankheitsbedingt zurücktreten, die Nachfolgesuche dauert an. Mit Christian Gantenbein wird schliesslich eine neue Leitung gefunden, die frühzeitig in die laufende Organisationsentwicklung eingebunden wird.
Neben diesen Herausforderungen gibt es auch positive Momente. Ein Bericht über geschenkte Ferientage an der Côte d’Azur zeigt besondere Erlebnisse für die Schülerinnen und Schüler und sorgt für Lichtblicke im Alltag.
Ein dauerhaftes Thema bleibt die Infrastruktur: Die Gestaltung des Pausenplatzes in Baden führt zu anhaltender Kritik. Technische, rechtliche und organisatorische Hürden verhindern lange Zeit eine Lösung – ein Problem, das die Stiftung noch viele Jahre begleiten wird.