1978
Die Stiftung eröffnet die pädagogische Frühberatungs- und Frühförderungsstelle. Die Schulanlage Telli wird geplant und das Zentrum Baden zieht ins alte Stadtspital um.
Nach den Herbstferien nimmt im Zentrum Baden die pädagogische Frühberatungs- und Frühförderungsstelle ihre Arbeit auf. Mit der provisorischen Zulassung durch den Kanton beginnt ein neues Kapitel. Kinder können bereits ab dem ersten Lebensjahr begleitet werden. Ziel ist es, den späteren Kindergarten- und Schuleintritt zu erleichtern. Cécile Brühwiler prägt als erste pädagogische Frühberaterin diesen Aufbau entscheidend und gilt als Pionierin auf diesem Gebiet. Parallel dazu arbeitet die Stiftung intensiv an einem Organisationsreglement. Verschiedene Modelle werden diskutiert. Neben einer klassischen Linienorganisation entsteht auch ein kreisförmiges Organigramm, in dem das Kind im Mittelpunkt steht. Die Struktur soll den fachlichen Anspruch sichtbar machen. In Aarau wird gemeinsam mit der Stadt der Projektwettbewerb für eine neue Schulanlage in der Telli ausgeschrieben. Damit rückt eine langfristige Lösung der Raumfrage näher. In Baden erfolgt kurz vor Jahresende der Umzug ins alte Stadtspital. Ein Laternenumzug begleitet den Einzug ins neue Provisorium. Die Bevölkerung verfolgt das Geschehen aufmerksam, ebenso regionale Unternehmen. Das Zentrum gewinnt an Sichtbarkeit. Auch im Schulalltag ist viel in Bewegung. Winterlager, Elternabende und öffentliche Auftritte gehören dazu. Medien berichten über die Arbeit der Stiftung. Ein Buchbeitrag schildert eindrücklich Eindrücke aus dem Schulheim und regt zum Nachdenken über gesellschaftliche Haltungen an. Einzelne Kinder stehen beispielhaft für die Entwicklung. Der Schüler «Max» macht sichtbare Fortschritte. Berichte halten fest, dass er an Selbstvertrauen gewinnt und schulisch aufholt.
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