2004

Neue Strukturen, Wohnhaus im Fokus und digitale Entwicklung

Ein neues Organisationsreglement tritt in Kraft, das Wohnhaus Aargau wird öffentlich vorgestellt und mit der Informatikstrategie sowie dem Projekt Beziehungsgestaltung werden wichtige Grundlagen gelegt.

Was geschah in diesem Jahr

Mit dem neuen Organisationsreglement werden Aufgaben, Zuständigkeiten und Führungsprozesse verbindlich festgelegt. Ein Ausschuss des Stiftungsrates übernimmt zentrale strategische Themen wie Finanzen, Informatik und das Wohnhaus Aargau. Gleichzeitig wird die Führungsstruktur weiterentwickelt: Stiftungsratspräsidentin Pia Brizzi stellt in Aussicht, den Stiftungsrat 2005 mit Persönlichkeiten aus allen vier Regionen des Kantons Aargau zu erweitern. Gründe sind die erweiterten Aufgaben im ambulanten Bereich sowie der Bau des Wohnhaus Aargau. Weiterhin erfahren die Eltern, dass Carol Mettauer ab 2005 die Leitung der Schulen Aarau und Baden übernimmt, während August Schwere die Leitung aller ambulanten Angebote innehat. Ein bedeutender Schritt erfolgt auch in der Öffentlichkeit: Die Pläne für das Wohnhaus Aargau werden von Ueli Speich an einer Pressekonferenz vorgestellt und stossen auf Interesse. Parallel dazu schreitet die politische Diskussion voran, unter anderem mit einem neuen Betreuungsgesetz in Vernehmlassung.

Im Bereich Informatik geht zeka gezielt vorwärts. Eine neue Strategie definiert die Anforderungen, und erste Umsetzungsschritte folgen schnell: Arbeitsplätze werden vernetzt, ein zentraler Server eingerichtet und die Grundlage für eine umfassende Digitalisierung geschaffen.

Kurz vor dem Abschluss steht das Projekt «Beziehungsgestaltung». Es legt verbindliche Grundlagen für den professionellen Umgang im Alltag und stärkt Prävention sowie Handlungssicherheit für Mitarbeitende nachhaltig.

Auch kulturelle Aktivitäten finden Platz: Eine Kunstausstellung aus dem Zentrum Baden sorgt für Aufmerksamkeit über die Institution hinaus.

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