2010
Mit der Eröffnung des Wohnhaus Aargau wird ein langjähriges Grossprojekt Realität. Gleichzeitig rückt die Weiterentwicklung der Organisation in den Fokus, immer geprägt von Wachstum, neuen strategischen Zielen und einer starken Verankerung in der Öffentlichkeit.
Mit der Eröffnung des Wohnhaus Aargau am 6. August 2010 erreicht zeka ein lang verfolgtes Ziel. Bereits am 9. August ziehen die ersten Bewohnerinnen und Bewohner ein. Für erwachsene Menschen mit Körperbehinderungen entstehen damit neue Lebensperspektiven im Kanton Aargau. Gleichzeitig zeigt sich im Alltag schnell: Der Betrieb erfordert Flexibilität und laufende Anpassungen. Schon ab 2011 ist das Wohnhaus vollständig belegt.
Der Schritt in den Erwachsenenbereich bringt für zeka ein starkes Wachstum mit sich. Eine engagierte Führung, klare Strukturen und eine gelebte Unternehmenskultur bilden die Grundlage, um die Qualität weiterhin sicherzustellen. Parallel dazu richtet sich der Blick nach vorne: Mit der Vision 2020 werden erste strategische Leitlinien für die Zukunft definiert.
Auch finanziell wird ein Meilenstein erreicht: Die bislang grösste Fundraisingkampagne wird erfolgreich abgeschlossen und bringt rund 5.86 Millionen Franken ein – getragen von breiter Unterstützung aus Gesellschaft und Institutionen.
Rund um die Eröffnung entstehen neue Angebote und Auftritte, etwa im Restaurant ristoro und im Bürozentrum kontor. Veranstaltungen, Einblicke und kulturelle Beiträge begleiten das Ereignis und machen das Projekt einer breiten Öffentlichkeit zugänglich.
Im Schulbereich bleibt zeka ebenfalls aktiv: Projekte wie «CompiTräff», bei dem Jugendliche Seniorinnen und Senioren den Umgang mit dem Computer vermitteln, zeigen die gelebte Integration. Auch mediale Aufmerksamkeit – etwa durch einen Fernsehbeitrag zum Tag der seltenen Krankheiten – trägt dazu bei, die Anliegen von Menschen mit Behinderungen sichtbar zu machen.