2011
Mit über 300 Mitarbeitenden, einem neuen Präsidenten und dem Vollbetrieb des Wohnhaus Aargau erweitert die Organisation ihr Angebot deutlich und stellt sich gleichzeitig grundlegende Fragen zur eigenen Entwicklung.
An der Spitze von zeka kommt es 2011 zu einem Wechsel: Pia Brizzi übergibt das Präsidium an Markus Leimbacher, der die Organisation bereits bestens kennt.
Gleichzeitig wächst zeka stark weiter. Das Wohnhaus Aargau läuft erstmals im Vollbetrieb und bringt rund 60 neue Mitarbeitende in die Organisation. Dieses Wachstum wirft auch grundsätzliche Fragen auf, die Ueli Speich im Jahresbericht festhält: Wie viel Wachstum ist sinnvoll und wie passt es zum Anspruch, Angebote gezielt und bedarfsgerecht zu gestalten?
Auch im Schulbereich zeigt sich eine deutliche Zunahme der Nachfrage. Veränderungen im Bildungssystem führen dazu, dass mehr Kinder und Jugendliche den Weg in die Sonderschulen von zeka finden.
Regional baut zeka ihre Präsenz weiter aus: Mit einer neuen Therapie- und Beratungsstelle in Rheinfelden sowie Anpassungen in Lenzburg wird das ambulante Angebot flächendeckend im Kanton verankert.
Das Wohnhaus Aargau erreicht auch qualitativ einen wichtigen Meilenstein: Die Angebote rund ums Wohnen, Arbeiten und Gastronomie werden zertifiziert. Parallel dazu entwickelt zeka ihre Kommunikation weiter, überarbeitet Website, Leitbild und Informationsmaterialien.
Die erfolgreiche Entwicklung findet auch öffentliche Anerkennung: Ueli Speich wird für sein Engagement rund um die Realisation des Wohnhauses Aargau als Aargauer des Jahres nominiert.
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