1984
Das Schulheim Aarau zieht in die neue Schulanlage Telli ein. Die Räume sind grosszügig und modern. Am Zentrum Baden beginnt eine weitere Phase mit provisorischen Standorten.
Am 22. Oktober wird die Schulanlage Telli in Aarau in Betrieb genommen. Die Kinder bereiten sich mit einem eigenen Züglete-Lied auf den Umzug vor. Nach Jahren der Enge an der Fröhlichstrasse stehen nun helle und grosszügige Räume zur Verfügung. Neues Mobiliar erleichtert den Wechsel. Ende November wird die Anlage feierlich eingeweiht. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Öffentlichkeit nehmen teil. Ein Tag der offenen Tür ermöglicht der Bevölkerung einen Einblick in das neue Schulheim. Die zuvor umstrittene Finanzierung findet schliesslich breite Unterstützung. In Baden hingegen bleibt die Situation provisorisch. Die Tagesschule zieht ins vierte Obergeschoss eines Warenhauses in der Innenstadt. Die Therapieräume befinden sich an einem anderen Standort. Der Betrieb ist dadurch erschwert. Immerhin werden in der Stadt bauliche Anpassungen vorgenommen, damit Wege mit Rollstühlen besser bewältigt werden können. Gleichzeitig schreitet die Planung für einen Neubau in Baden-Dättwil voran. Ein Projekt wird ausgewählt, Projektierungskredite werden genehmigt. Die Hoffnung auf eine dauerhafte Lösung wächst. Begegnungen ausserhalb des Schulhauses fördern Selbständigkeit und Austausch: Schulreisen, Lagerwochen und gemeinsame Projekte mit Regelschulen prägen das Jahr.