2022
Mit dem angekündigten Rücktritt von Stiftungsleiterin Priska Elmiger Niederberger, der Amtsübergabe von Stiftungsratspräsident Markus Leimbacher an Stefan Friedli und einem erneuerten Stiftungsrat standen im Jahr 2022 wichtige personelle Veränderungen ins Haus. Gleichzeitig entwickelt zeka seine Angebote weiter, stärkt die Qualität und eröffnet neue Perspektiven für Menschen mit Beeinträchtigungen.
2022 steht bei zeka im Zeichen von Zwischenhalt und Neustart. Priska Elmiger Niederberger gibt die operative Leitung der Stiftung per Ende des Jahres ab. Gleichzeitig übergibt Markus Leimbacher nach 17 Jahren im Stiftungsrat, davon elf Jahre als Präsident, sein Amt an Stefan Friedli. Mit neun neuen Mitgliedern wird der Stiftungsrat breiter aufgestellt und für künftige Aufgaben gestärkt.
Auch in den Bereichen kommt es zu Veränderungen. Mit Beginn des Schuljahres übernimmt Madlén Adam-Klee die Leitung der Schule Aarau von Carlo Mettauer, der nach 20 Jahren bei zeka in Pension geht. Die erneuten Zertifizierungen nach ISO 9001:2015, dem NPO-Label und SODK OST+ mit UN-BRK bestätigen zudem den hohen Qualitätsstandard der Stiftung.
Mit dem neuen Angebot «Begleitung im 1. Arbeitsmarkt» vom Departement Bildung, Kultur und Sport (BKS) erweitert zeka die behinderungsspezifische Beratung und Begleitung. Nach ersten Informationsveranstaltungen und Anmeldungen wird das Jobcoaching ausgebaut. Auch die Wohngemeinschaften Winkelmatt entwickeln sich weiter und feiern ihr fünfjähriges Bestehen.
Fachlich setzt sich zeka intensiv mit der Vielfalt der Schülerschaft und dem Zusammenhang zwischen körperlich-motorischen sowie emotional-sozialen Beeinträchtigungen auseinander. Ein Forschungsprojekt der Hochschule für Heilpädagogik liefert dafür wichtige Erkenntnisse. Gleichzeitig bleibt die Finanzierung der Leistungen im Bereich «Wohnen und Pflege» anspruchsvoll, da die vereinbarten Tarife kein ausgeglichenes Ergebnis ermöglichen.