1968

Pionierzeit und neue Perspektiven

Nach dem erfolgreichen aber auch anspruchsvollen Start festigt sich 1968 der Betrieb des Schulheims. Bereits entstehen erste Pläne für ein weiteres Angebot im Raum Baden.

Was geschah in diesem Jahr

Der Aufbau des Schulheims bringt personelle und organisatorische Herausforderungen mit sich. Vieles muss sich erst einspielen. Mit Beginn des Schuljahres 1968/69 kann jedoch von einem geordneten Schul- und Heimbetrieb gesprochen werden: Unterricht, Betreuung und Therapie greifen besser ineinander. Für die Kinder entsteht ein verlässlicher Alltag mit schulischer Förderung und familiärer Atmosphäre. Auch die finanzielle Situation beruhigt sich. Beiträge von IV und Kanton gehen ein. Die Stiftung gewinnt an Stabilität. Es zeigt sich aber auch, dass Zusammenarbeit nicht immer spannungsfrei verläuft. Eltern, Gremien und Mitarbeitende ringen um gute Lösungen. Unterschiedliche Erwartungen treffen aufeinander. Das gehört zur Aufbauphase. Mit der Nachbarschaft hingegen scheint sich das Verhältnis zu entspannen. Da das Schulheim in Aarau ausgelastet ist, richtet sich der Blick nach Baden. Der Vorstand prüft mögliche Liegenschaften für ein weiteres Schulheim. Behörden, Schulpflegen und kirchliche Stellen werden angeschrieben. Unter dem ersten Stiftungslogo bittet die Organisation öffentlich um Hinweise. Eine 1968 erschienene Jubiläumsschrift beschreibt den Alltag im Heim in eindrücklichen Bildern. Sie zeigt, wie Unterricht, Ruhezeiten und gemeinsames Leben gestaltet werden.

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