2001
Ein neuer Name und Auftritt entstehen in einem breiten Mitwirkungsprozess, gleichzeitig werden strategische Projekte wie ein Wohnheim für Erwachsene angestossen. All das begleitet von personellen Wechseln und finanziellen Herausforderungen.
Mit dem Namen «zeka zentren körperbehinderte aargau» wird ein moderner Auftritt entwickelt. Der Prozess ist breit abgestützt: Mitarbeitende, Eltern und Jugendliche bringen zahlreiche Ideen ein und gestalten die Neuausrichtung aktiv mit. Eine Projektgruppe arbeitet an einem Konzept für ein Wohnheim für körperbehinderte Erwachsene, da ein klarer Bedarf besteht. Alfons Müller, ehemaliger Stiftungsratspräsident, betont im Jahresbericht die Weiterentwicklung von zeka und die Prüfung neuer Einsatzbereiche. Auch Ueli Speich unterstreicht das grosse Bedürfnis nach einem solchen Wohnheim, sieht jedoch die Finanzierung als zentrales Problem, das politische Lösungen erfordert. Auch die Zusammenarbeit mit dem Kanton bleibt anspruchsvoll. Trotz grossem Einsatz bei der Umsetzung von Leistungsvereinbarungen werden vereinbarte finanzielle Beiträge nicht vollständig erfüllt. Es ist ein Spannungsfeld, das die Stiftung weiterhin beschäftigt.
Personell gibt es ebenfalls Veränderungen: Mit August Schwere übernimmt ein neuer Betriebsleiter die Leitung des Zentrums Baden und bringt frische Perspektiven ein.
Zusätzlich werden neue fachliche Ansätze angestossen, etwa mit dem Projekt «Kinderbezogenes Berichtswesen». Gleichzeitig zeigt sich das Engagement der Mitarbeitenden, die trotz politischer Proteste den Betrieb und die Betreuung der Kinder sicherstellen.
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