1966

Der Weg zur eigenen Stiftung

Der Bau des Schulheims in Aarau ist umstritten. Es gibt Einsprachen und finanzielle Unsicherheit. Trotzdem entsteht 1966 die Stiftung – ein entscheidender Schritt für die Zukunft von zeka.

Was geschah in diesem Jahr

Der geplante Bau des Schulheims an der Fröhlichstrasse löst Widerstand aus. Mehrere Personen reichen Einsprachen ein. In der Presse wird das Projekt kritisch diskutiert. Der Vorstand nimmt ausführlich Stellung und verteidigt die Standortwahl. Im März erteilt die Stadt Aarau schliesslich die Baubewilligung. Der Weg für das Schulheim ist frei – zumindest baurechtlich. Doch auch die Finanzierung bleibt eine Herausforderung. Ein Teil des gesammelten Kapitals steht vorübergehend nicht zur Verfügung. Die Unsicherheit ist gross. Eltern greifen deshalb selbst ein. Sie erhöhen die Hypotheken ihrer Häuser oder stellen private Ersparnisse bereit. Diese aussergewöhnliche Solidarität zeigt, wie stark das Bedürfnis nach einem passenden Schulangebot ist. Ohne dieses Engagement wäre das Projekt kaum realisierbar gewesen. Am 23. April beschliesst die Generalversammlung die Gründung einer eigenen Stiftung mit Sitz in Aarau. Damit erhält das Vorhaben eine klare rechtliche und organisatorische Grundlage. Im September wird die Stiftungsurkunde unterzeichnet. Aus einer regionalen Initiative entsteht eine eigenständige Trägerschaft mit verbindlicher Verantwortung. Im November trifft sich der neue Stiftungsrat bereits im Schulheim an der Fröhlichstrasse. Zur ersten Heimleiterin wird Lotti Bichsel gewählt. Sie erarbeitet einen Stunden- und Arbeitsplan und bereitet die Eröffnung sorgfältig vor. Damit werden die organisatorischen Voraussetzungen geschaffen, damit Kinder mit Körperbehinderungen bald vor Ort unterrichtet und gefördert werden können.

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