2024
Mit einem überarbeiteten Leitbild und der Zusammenführung von Ergo- und Physiotherapie gestaltet zeka das Jahr 2024 aktiv. Die Weiterentwicklung von Organisation, Angeboten und Digitalisierung schafft ein tragfähiges Fundament. Gleichzeitig prägen die Übernahme der psychomotorischen Versorgung im Bezirk Kulm, die Konkretisierung der ICT-Roadmap sowie die Einführung der Pflegebedarfserfassung nach interRAI das Jahr.
Im Januar 2024 führt die Geschäftsleitung eine umfassende Standortbestimmung zum Betrieb durch. Ein zentraler Meilenstein führt zur Erarbeitung eines neuen Leitbilds. Gemeinsam mit dem Ausschuss des Stiftungsrates und dem Leitungsteam werden allgemeine Werte für die Stiftung und die pädagogisch-therapeutischen Grundwerte wie Selbstbestimmung, Partizipation und Empowerment geschärft und eine gemeinsame neue Vision für die kommenden Jahre entwickelt.
Auch organisatorisch werden wichtige Weichen gestellt. Im Therapiebereich fällt der Entscheid, die Ergo- und Physiotherapie der Schulen im Ambulatorium zusammenzuführen. Mit der Schaffung einer Teamleitung für diesen Fachbereich wird die Grundlage für eine engere interdisziplinäre Zusammenarbeit gelegt. Gleichzeitig bereitet zeka die Übernahme der psychomotorischen Versorgung im Bezirk Kulm vor und entwickelt das Angebot gezielt weiter.
Die Digitalisierung gewinnt weiter an Bedeutung. Eine mehrjährige ICT-Roadmap wird konkretisiert und die Einführung einer neuen Praxissoftware vorbereitet. Ziel ist es, Prozesse zu vereinfachen, Mitarbeitende zu entlasten und die Qualität der Dienstleistungen nachhaltig zu stärken.
Auch in den einzelnen Bereichen werden wichtige Entwicklungen angestossen. Die Tagesstruktur organisiert ihre Angebote neu und überprüft Prozesse sowie Ausrichtung. In den Schulen stehen inklusive Lernbedingungen und die aktive Mitwirkung der Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt. Partizipative Projekte – etwa bei der Auswahl eines neuen Verpflegungsangebots – zeigen, wie Mitbestimmung gelebt wird. Gleichzeitig werden Unterrichtsformen, Unterstützungsangebote und Kooperationen weiterentwickelt, um den zunehmenden und vielfältigen Bedürfnissen der Lernenden gerecht zu werden.
Der Erwachsenenbereich bleibt von anspruchsvollen finanziellen Rahmenbedingungen geprägt. Trotz umfangreicher Sparmassnahmen arbeitet zeka an langfristigen Lösungen. Die Anerkennung als Pflegeinstitution durch das Departement Gesundheit und Soziales und die Einführung der Pflegebedarfserfassung nach interRAI eröffnen neue Perspektiven für die Finanzierung der individuell zu erbringenden medizinisch-pflegerischer Leistungen.